Saab hat in Zusammenarbeit mit der Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) sowie der WB Group neue Partnerschaftsvereinbarungen abgeschlossen. Ziel ist der Aufbau polnischer Kapazitäten für die Instandhaltung, Reparatur und Überholung der Orka-U-Boote vor Ort. Gleichzeitig werden gemeinsam autonome Marinesysteme konzipiert und unbemannte Fluggeräte wie Gladius und Future Task Force entwickelt. Diese Kooperation verbindet schwedisches Ingenieurwissen mit polnischen Produktionsmöglichkeiten, stärkt die regionale Industrie und steigert die Sicherheit in Europa und der Ostseeregion.
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Neue Wartungsfähigkeiten für Orka-U-Boote entstehen in Polen durch Partnerschaft
Durch neue Verträge mit der Polska Grupa Zbrojeniowa (PGZ) und der WB Group startet Saab umfangreiche Kooperationsaktivitäten, die polnische Kompetenzen in der Wartung der Orka-U-Boote stärken. Zusätzlich soll die gemeinsame Entwicklung autonomer Marinesysteme sowie unbemannter Flug- und Überwasserfahrzeuge die maritime Einsatzfähigkeit erweitern. Micael Johansson betont, dass diese Allianzen strategische Synergien schaffen, das Innovationspotenzial beider Länder vorantreiben und maßgeblich zur Verbesserung der europäischen und baltischen Sicherheit beitragen. Langfristig umfassend effizient abgestimmt.
Saab liefert U-Boot-Know-how während PGZ Infrastruktur und Personal bereitstellt
Im Zuge der partnerschaftlichen Vereinbarung wird in Polen eine spezialisierte Infrastruktur für das Orka-U-Boot-Programm geschaffen. Lokale Werftkapazitäten werden ausgebaut, um Reparaturen, Überholungen und regelmäßige Wartungszyklen eigenständig durchzuführen. Saab transferiert praxiserprobtes Engineering-Know-how, Diagnosesysteme und Schulungskonzepte, während PGZ Werften, Prüfstände und zertifizierte Fachkräfte bereitstellt. Dieser Schulterschluss optimiert Instandhaltungsprozesse, reduziert zeitliche Verzögerungen und stärkt die operative Einsatzfähigkeit der polnischen Marine nachhaltig und langfristig. Die neu geschaffenen Kapazitäten ermöglichen flexibles Reagieren auf technische Herausforderungen.
Schwedische Technik trifft polnische Kapazitäten in UAV- und USV-Lösungen
Die Kooperation von Saab mit der WB Group umfasst die gemeinsame Entwicklung autonomer Wasserfahrzeuge und unbemannter Luftfahrzeuge, speziell der Gladius- und Future Task Force-Plattformen. Diese Systeme sollen eigenständig Informationen sammeln, Bewegungen überwachen und die Lageerkenntnis der polnischen Marine verbessern. Schwedische Innovationen treffen auf polnische Produktionsstrukturen, um UAVs und USVs mit erhöhter Reichweite, Ausfallsicherheit und adaptiver Steuerung zu schaffen, die in künftigen Verwendungen entscheidende Vorteile bieten und Echtzeitkommunikation gewährleisten können, optimal.
Neue Saab-PGZ-WB-Verträge schaffen Perspektiven für gemeinsame Forschung und Entwicklung
Die ursprünglichen Verträge von September 2025 zwischen Saab, PGZ und WB Group legten die erste Basis für grenzüberschreitende Kooperation. Mit den aktuellen Vereinbarungen werden konkrete Projektstrukturen implementiert, um gemeinsame Innovationsvorhaben zu realisieren. Arbeitsgruppen bestehen aus Experten beider Nationen und koordinieren technische Arbeitsabläufe, Budgetverteilung und Zeitpläne. Ziel ist die beschleunigte Markteinführung neuer Marine- und UAV-Lösungen. Langfristig sichern die Abkommen verbesserte industrielle Kompetenzen und erhöhte Souveränität und schaffen effektiv erweiterte interoperable Verteidigungsnetzwerke.
Gemeinsame Saab- und WB-Entwicklung verbessert polnische UAV- und USV-Fähigkeiten
Mit den neuen Kooperationen wird in Polen eine umfassende Infrastruktur zur eigenständigen Wartung von U-Booten aufgebaut, die von lokalen Technikern betrieben wird. Die Verkürzung von Ausfallzeiten und die Reduzierung externer Abhängigkeiten erhöhen die Einsatzbereitschaft der Flotte. Parallel dazu arbeiten die Partner an autonomen See- und Luftdrohnen, die zukünftig Aufklärungs-, Überwachungs- und Kommunikationsfunktionen übernehmen. Durch diese Synergie profitiert die europäische Verteidigungsindustrie von verstärkter Innovation und stabilerer Ostseesicherheit.

