Gehzeiten sinken um bis zu 69 Prozent dank AMR-Wegeoptimierung

0

Mit Hilfe des Ocado Mobile Robot Systems, Ocado Intelligent Automation AMRs namens „Chucks“ und der Packsize-Technologie optimierte Performance Health sein Logistikzentrum in Indianapolis. In nur drei Wochen stieg der Durchsatz um mehr als 100 %, von 121 auf 247 Einheiten pro Stunde. Die durchschnittlichen Gehzeiten wurden um bis zu 69 % reduziert, und die am Pickplatz benötigte Zeit sank um nahezu 40 %. Gleichzeitig gingen Fehlerquoten und Ermüdungserscheinungen merklich zurück.

Manuelle Kommissionierung erhöht Verletzungsrisiko, Prozesse verzögern Liefertermintreue und Effizienz

Hersteller und Händler im Gesundheitssektor stehen vor der Herausforderung, dass eine alternde Kundenbasis die Nachfrage nach Mobilitäts- und Rehabilitationshilfen rapide steigen lässt. Gleichzeitig fehlt es an ausreichend qualifiziertem Lagerpersonal für manuelle Abläufe. Ohne automatisierte Systeme verursachen weite Laufwege ineffiziente Prozesse, ständige, belastende Kommissionierarbeiten sowie manuelles Verpacken hohe Ermüdung. Diese Faktoren erhöhen Unfallgefahr und Fehlerquoten und erschweren die Einhaltung verbindlicher Service Level Agreements deutlich. operativer Aufwand und signifikante Zusatzkosten erhöhen sich.

Manhattan WMS steuert 140 Mitarbeiter und Ocado-Roboter in Indianapolis-Lager

Auf einem Areal von 42700 Quadratmetern in Indianapolis managt das Manhattan Warehouse Management System (WMS) sämtliche Lageraktivitäten und Kommissionierungsvorgänge. Pro Tag und Schicht bearbeiten 140 Mitarbeiter kontinuierlich 11000 bis 15000 Positionen. Performance Health implementierte 35 Ocado AMRs, kombinierte das Ocado Mobile Robot System (OMRS) mit Packsize-Kartonierung und erreichte damit optimierte Lagerzyklen, reduzierte Komplexität, automatisierte Kartongrößenanpassungen und Entlastung für das Bedienpersonal im Alltagsbetrieb bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Prozessqualität, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz.

Einheiten pro Stunde 100 Prozent Wachstum binnen drei Wochen

Ryan Hetzler, verantwortlich für die Distributionsprozesse bei Performance Health, weist darauf hin, dass die durchschnittlichen Picks pro Stunde um rund zehn Prozent gesteigert wurden. Darüber hinaus erhöhte sich die Anzahl der bearbeiteten Einheiten von 121 auf 247 je Stunde – ein Zuwachs von mehr als hundert Prozent. Diese Entwicklung trat bereits drei Wochen nach Inbetriebnahme der autonomen Roboter ein und zeigt deutliche Effekte auf tägliche Durchsatzraten und verbesserte Effizienzkennzahlen nachhaltig.

Pick- und Wegzeiten signifikant reduziert steigern Lagerleistung messbar erheblich

Die Einführung adaptiver Kommissionierroboter resultierte in einer Halbierung der durchschnittlichen Gehzeit zwischen Picks von 46,5 auf 23,7 Sekunden (-49 Prozent). Die Zeit am Pickplatz reduzierte sich um 39,6 Prozent von 44 auf 26,57 Sekunden. Durch optimierte Fahrwegenahmen zwischen den Gängen sank die Laufzeit pro Linie um 69 Prozent von 25 auf 7,7 Sekunden. Solche wegoptimierten Prozesse ermöglichen eine präzisere, signifikant schnellere Bearbeitung von Aufträgen bei gleichzeitig deutlicher verringerter körperlicher Belastung.

Durch intelligente Orchestrierung werden komplexe Auftragsströme in überschaubare Wagenläufe zerlegt, die automatisch an die aktuelle Mitarbeiter- und Roboter-Situation angepasst werden. Jeder Cobot erhält Fahraufträge, die auf Echtzeitinformationen basieren, während Mitarbeiter über Touchscreens präzise Anweisungen für das Entnehmen und Verpacken erhalten. Die Software optimiert dabei permanent die Abfolge der Picks, reduziert Leerlaufzeiten und ermöglicht eine nahtlose Zusammenarbeit, die Effizienz und Ergonomie gleichermaßen verbessert. Prioritätsänderungen werden automatisch eingearbeitet und Systemleistung kontinuierlich überwacht.

Eine intelligente Orchestrierung kombiniert automatische Gruppierung von Warenanforderungen mit priorisierter Abarbeitung kritischer Aufträge. Die Software berechnet sichere, effiziente Routen für mobile Roboter und menschliche Kommissionierer, minimiert Wartezeiten und vermeidet Kollisionen. Cobots melden über Bildschirme belegte Entnahmestellen und erlauben nur korrekte Pickvorgänge, wodurch Fehlerquoten und körperliche Beanspruchung sinken. Alle Betriebsdaten werden zentral erfasst und per Analyse-Engine ausgewertet, um Prozesse fortlaufend anzupassen und den Durchsatz kontinuierlich zu erhöhen. Dashboards visualisieren Kennzahlen in Echtzeit.

Integration in bestehende WMS beschleunigt digitale Transformation im Gesundheitswesen

Durch die cloudbasierte OMRS-Plattform werden Echtzeitdaten aus Scannern und Sensoren zentralisiert. Intelligente Algorithmen analysieren dabei Lagerbewegungen, lernen wiederkehrende Routinen und planen Routen so, dass Transportstau vermieden wird. Das Robotics-as-a-Service-Modell ermöglicht das schnelle Einführen von Robotern ohne teure Anfangsinvestitionen oder zusätzliches Fachpersonal. Die Integration in vorhandene Warehouse-Management-Systeme gelingt durch Ocados Übernahme von 6 River Systems reibungslos und gewährleistet kontinuierliche effiziente Prozessoptimierung. So wird im Gesundheitswesen Compliance sichergestellt und termingerechte Lieferung garantiert.

AMR-Orchestrierung durch Cobots eliminiert Fehler, reduziert Ermüdung, optimiert Compliance

Mit den Ocado AMRs „Chucks“, OMRS und der Packsize-Integration erreichte Performance Health in Indianapolis eine spürbare Entlastung der Mitarbeiter durch ergonomische Prozessgestaltung. Automatische Behälterzuführung und intelligente Routenplanung reduzieren langes Gehen und monotone Handgriffe. Dies minimiert Erschöpfung, senkt Muskel-Skelett-Belastungen und verringert Fehleranfälligkeit. Gleichzeitig stieg die Effizienz messbar: Einheiten- und Zeilenleistung verdoppelten sich nahezu. Die cloudbasierte, skalierbare Lösung erfüllt strenge Compliance-Anforderungen und steigert Termintreue im Gesundheitsbereich bei reduzierten Betriebskosten und kurzem ROI.

Lassen Sie eine Antwort hier