Temporäres Erweiterungskonzept überbrückt Neubauphase und sichert Produktionsflexibilität im Boom

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Um den durch KI-Investitionen gestiegenen Auftragseingang 2026 effizient zu bewältigen, mietet die SIEB & MEYER AG in Lüneburg kurzfristig 1.800 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche an. Dort werden mechanische Bearbeitungsschritte, Montagearbeiten und abschließende Tests von Multilevel-Drive-Controllern ausgelagert. Ein eigener Shuttle-Verkehr garantiert lückenlose Logistik zwischen Hauptstandort und Satelliten. Das interne Schulungsprogramm erhält wesentliche Fertigungskompetenzen. Diese temporäre Struktur effizient sichert Lieferketten und überbrückt die Wartezeit bis zum geplanten Neubau bei gleichbleibender Qualität und Pünktlichkeit.

Mechanische Fertigung entlastet durch Anmietung externer Hallen bis Neubau

Mehr Platz für die Endmontage und -prüfung (Foto: SIEB & MEYER AG)

Mehr Platz für die Endmontage und -prüfung (Foto: SIEB & MEYER AG)

Um die hohe Auftragsdichte kurzfristig abzufedern, hat SIEB & MEYER zwei externe Hallen mit insgesamt 1.800 m² in Lüneburg angemietet. Darin werden mechanische Bearbeitungsschritte verlagert und ergonomisch ausgestattete Montagebereiche eingerichtet. Mitarbeitende aus der Hauptproduktion werden flexibel eingesetzt und profitieren von neuen Prozessabläufen. Ein firmeneigener Shuttledienst verbindet die Standorte und sichert Materialfluss sowie Know-how-Transfer. Diese Übergangslösung garantiert termingerechte Lieferungen bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Zusätzliche externe Hallen bieten 1800m2 dynamischen Raum für Produktionsentflechtung

Im zweiten Quartal 2026 erfolgt die strategische Erweiterung der Produktionskapazität durch Anmietung einer zusätzlichen mechanischen Fertigungshalle und Auslagerung der Endmontage inklusive abschließender Prüfung der Multilevel-Drive-Controller an einen externen Standort. Auf diese Weise stellt das Unternehmen insgesamt 1.800 Quadratmeter Fläche für Montageprozesse bereit, um Auftragsspitzen effizient zu bewältigen. Ein firmeneigener Transportdienst verbindet die Standorte, wobei technische Dokumentationen aktualisiert und Mitarbeiter gezielt geschult werden. Qualitätssicherungsmaßnahmen werden entsprechend den geltenden Normen kontinuierlich implementiert.

Externe Hallen profitieren durch firmeneigenen Shuttleverkehr, Abläufe bleiben stabil

Zur Sicherstellung nahtloser Produktionsabläufe fungiert ein firmeneigener Shuttle-Service als Bindeglied zwischen dem Hauptwerk und den temporären Hallen. Hierbei werden gezielt erfahrene Mitarbeitende umgesetzt, um kritisches Wissen kontinuierlich verfügbar zu halten. Zeitgleich erfolgt das strukturierte Umlagern von Fertigungstechnik, die mit zusätzlichen Automatisierungslösungen verstärkt wird. Dieses abgestimmte Vorgehen garantiert etablierte Prozessroutinen, minimiert Unterbrechungen und stärkt die Stabilität der Abläufe, sodass Liefertermine zuverlässig eingehalten werden. Optimierungen der Logistikprozesse steigern zudem die Gesamteffizienz nachhaltig.

Zentralisierung nach Neubau geplant: strategische Übergangslösung für weiteres KI-Wachstum

In einer strategischen Zwischenphase nutzt das Unternehmen gemietete Flächen, um Produktionsspitzen im KI-Sektor flexibel abzudecken. CTO Torsten Blankenburg betont, dass diese temporäre Maßnahme nach Abschluss des Neubauprojekts in Lüneburg wieder rückgängig gemacht und alle Abläufe aufs Fabrikgelände zurückverlagert werden. Dadurch bleibt die langfristige Raumhoheit gesichert und betriebliche Synergien werden genutzt. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Blankenburg eine weitere Umsatzsteigerung, getragen von wachsender Investitionsbereitschaft in künstliche Intelligenz sowie verbesserter interner Prozesse.

CNC-gesteuerte Leiterplattenbohrmaschinen erhöhen Umsatz von SIEB & MEYER 2025

Mit einem Umsatzanstieg von 55,7 auf 122 Millionen Euro im Jahr 2025 gelang SIEB und MEYER eine Umsatzverdoppelung, die den strategischen Fokus auf KI-Technologien bestätigt. Der rasche Ausbau globaler KI-Infrastrukturen steigerte die Nachfrage nach anspruchsvollen Leiterplatten deutlich. Durch die Integration eigener CNC-Steuerungen in eine Vielzahl von Bohrmaschinen optimierte das Unternehmen seine Fertigungsprozesse, erweiterte Kapazitäten und festigte seine Marktposition als Anbieter hochpräziser Steuerungslösungen und schuf die Grundlage für weiteres Wachstum nachhaltig.

Ausgelagerte Endmontage und Qualitätsprüfung fördern signifikant Wachstum in Antriebselektronik

Steigende Auftragszahlen im Bereich Antriebselektronik führten zu einer Umstrukturierung der Montageprozesse: Die finalen Zusammenführungsschritte und die Endprüfung der Multilevel-Drive-Controller werden nun extern durchgeführt. Diese Auslagerung erleichtert nicht nur die Skalierung der Produktionskapazitäten, sondern erlaubt Mitarbeitern, sich stärker auf Kernkompetenzen und Entwicklungsprojekte zu konzentrieren. Durch lückenlose Dokumentation aller Arbeitsschritte bleibt die Prozesssicherheit gewahrt. Gleichzeitig profitieren Kunden von gleichbleibend hoher Produktqualität und verlässlichen Lieferterminen. Parallel werden Effizienzpotenziale systematisch identifiziert und dauerhaft implementiert.

Die provisorische Erweiterung um 1.800 m2 Produktionsfläche stellt eine strategische Antwort von SIEB & MEYER auf den aktuellen KI-Boom dar. Durch Auslagerung mechanischer Fertigung und Endmontage auf angemietete Hallen wird die Produktionskapazität kurzfristig erhöht. Ein firmeneigenes Transportkonzept sowie gezielte Mitarbeiterschulungen sichern nahtlosen Wissenstransfer und gleichbleibende Qualitätsstandards. Diese flexible Maßnahme garantiert termingerechte Lieferungen und bewahrt interne Expertise bis zum finalen Neubau. Optimierte Arbeitsabläufe, motivierte Mitarbeitende sowie Wachstum werden aufrechterhalten, prozesssicher umgesetzt.

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