Beim Kick-off des KI-Kompasses Weserbergland an der Hochschule Weserbergland stand die regionale KI-Entwicklung im Mittelpunkt. Das Vorhaben untersucht und vermittelt Wege, mit denen kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Landwirtschaftsbetriebe und Vereine passende KI-Anwendungen auswählen können. Darüber hinaus werden Fähigkeiten für einen fachlich fundierten und verantwortlichen Einsatz aufgebaut. Referenten aus Technologie, Finanzwirtschaft und Energieversorgung beschrieben konkrete Chancen und Hemmnisse. Rund 50 Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung nutzten Information und Vernetzung.
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KI-Kompass Weserbergland wird am 22. Oktober 2026 offiziell vorgestellt
An der Hochschule Weserbergland wurde am 22. Oktober 2026 das Forschungsprojekt KI-Kompass Weserbergland erstmals offiziell vorgestellt. Die Eröffnung übernahm HSW-Präsident Prof. Dr. Peter Britz mit einer Ansprache an die Gäste. Prof. Dr. Michael Städler und Prof. Dr. Andre von Zobeltitz erläuterten danach die wissenschaftliche Leitung, die Zielsetzung und die Ausrichtung des Projekts. Zur Veranstaltung kamen rund 50 Teilnehmer, die den Beginn des Vorhabens gemeinsam verfolgten und die Inhalte diskutierten.
KI-Kompass unterstützt Mittelstand bei Auswahl sinnvoller KI-Anwendungen im Weserbergland
Für viele kleinere Organisationen ist der Einstieg in Künstliche Intelligenz mit Unsicherheit verbunden. Der KI-Kompass Weserbergland setzt hier an und richtet seine Angebote an kleine und mittlere Unternehmen, das Handwerk, die Landwirtschaft und Vereine. Er zeigt, wie sich betriebliche Herausforderungen systematisch auf mögliche KI-Lösungen prüfen lassen. Zugleich werden die Teilnehmer für Voraussetzungen eines verlässlichen Einsatzes sensibilisiert. Dazu zählen Ziele, ausreichende Daten, überprüfbare Ergebnisse, geregelte Verantwortlichkeiten und ein Umgang mit Fehlentscheidungen.
Fachleute stellen Anforderungen an erfolgreiche KI-Projekte im Weserbergland vor
Die Experten stellten Bausteine für einen verantwortungsvollen KI-Einsatz in Unternehmen und Institutionen der Region vor. Von Valisory erläuterten Daniel Koch und Dr. Andreas Kohne die Einsatzmöglichkeiten digitaler KI-Mitarbeiter. Mats Varnskühler von Atruvia und Lasse Schommartz von Avacon zeigten, wo im Weserbergland Potenziale und Handlungsbedarf bestehen. Lukas Zärtner, KI-Bits, und Holger Stöcker, Sparkasse Hameln-Weserbergland, berichteten über praktische Implementierungen. Abschließend erläuterte Louis Schiemann von Ventr Solutions die für KI-Projekte Funktionen und Zuständigkeiten.
Regionale Institutionen zeigen Präsenz beim Start des KI-Kompasses Weserbergland
Beim Kick-off kamen Repräsentanten zentraler regionaler Einrichtungen zusammen. Die kommunale Ebene war durch Landrat Dirk Adomat, Kreisrat Dr. Joachim Steinbeck und Erste Stadträtin Martina Harms vertreten. Zudem beteiligten sich Ansprechpartner der Handwerkskammer Hannover, des Arbeitgeberverbandes im Weserbergland und der IHK Hannover. Die Teilnahme der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe sicherte den Bezug zur Wissenschaft. Mit dem Regionalmanagement der Zukunftsregion Weserbergland+ war außerdem ein Akteur der regionalen Entwicklungsplanung eingebunden. So entstand ein sektorenübergreifender Dialog.
Projektauftakt ermöglicht Fachgespräche und erhält positive Teilnehmerresonanz aus Region
Der Austausch ergänzte die inhaltlichen Beiträge des Kick-offs und brachte regionale Perspektiven zusammen. Fachleute, Firmenvertreter und Vertreter von Einrichtungen besprachen Fragen, die sich bei der Auswahl und Umsetzung von KI-Lösungen ergeben. Nach Angaben des Projekts fiel die Bewertung dieser Gespräche positiv aus. Besonders nannten Teilnehmer den Nutzen der Fachinformationen und die Chance, Kontakte aufzubauen. Mehrere Besucher möchten die Entwicklung des KI-Kompasses weiter verfolgen und künftig an dessen Veranstaltungen oder Unterstützungsangeboten teilnehmen.
Landkreis Hameln-Pyrmont unterstützt KI-Kompass mit Mitteln der Europäischen Union
Die Mittel für den KI-Kompass Weserbergland werden über die Zukunftsregion Weserbergland+ bereitgestellt. An der Finanzierung beteiligen sich die Europäische Union und der Landkreis Hameln-Pyrmont. Die Förderung dient der Umsetzung des an der Hochschule Weserbergland angesiedelten Forschungsprojekts und seiner Angebote für die Region. Sie ermöglicht eine strukturierte Bearbeitung von Fragen zum sinnvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz. Einzelheiten zum Vorhaben stellt die Hochschule unter www.hsw-hameln.de/forschung-an-der-hsw/ki-kompass-weserbergland/ bereit. Ergänzende Inhalte sind dort fortlaufend abrufbar online.
Der KI-Kompass Weserbergland erleichtert es regionalen Betrieben, den Nutzen von KI für ihre tägliche Arbeit realistisch einzuschätzen. Statt allgemeiner Versprechen stehen konkrete Einsatzszenarien, erforderliche Kenntnisse und verlässliche Umsetzungsbedingungen im Vordergrund. Das Projekt schafft Gelegenheiten zum Lernen und zum fachlichen Austausch. Es bringt Unternehmen mit Wissenschaftlern und Verwaltungsvertretern zusammen. So können insbesondere kleinere Betriebe ihre Vorhaben sorgfältig planen, Kompetenzen erweitern und KI verantwortungsvoll in bestehende Abläufe integrieren und langfristig sicher betreiben.

